Wahlprogramm 2020

Wahlprogramm 2020

Erftstadt kann viel mehr. Die Voraussetzungen sind da. Wir müssen unsere Möglichkeiten, unsere Chancen aber konsequent nutzen. Wir müssen mit beiden Händen beherzt zugreifen, wenn sich neue Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen. 

Wir stehen zur Vielfalt der Stadtteile. Wir wollen Sie erhalten.

Unsere Stadt steht auf einem soliden Fundament. Unsere Stärken sind die Menschen, die unterschiedlichen Strukturen der Stadtteile. Die Vielseitigkeit von ländlichem und städtischem Leben prägt das Gesicht unserer Stadt.

Unser Reichtum sind die Menschen, die in Erftstadt zuhause sind. Wir verfügen über die große Erfahrung der Älteren, die Tatkraft und Kreativität der in unterschiedlichen Berufen Beschäftigten, die mit beiden Beinen mitten im Leben stehen, und die neuen Ideen der Jungen, die offen sind für Neues. Sie alle zusammen machen unsere Stadt stark.

Wir profitieren vom vielfältigen Arbeitsangebot im Ballungsraum Köln. Die Universitäten und Hochschulen bieten ebenso mannigfaltige Ausbildungswege wie Handwerk und Handel. Das Kultur-, Freizeit- und Gesundheitsangebot in Köln, Bonn, Aachen und Düsseldorf ist räumlich nah und daher gut nutzbar.

Wir müssen diese Angebote und Vielfalt nutzen. Der geplante Campus der Technischen Hochschule Köln in Liblar ist eine große Chance. Er bringt junge Menschen in unsere älter werdende Stadt. Erftstadt hat eine gute Zukunft.

Mehr Miteinander – mehr Möglichkeiten

Wir Sozialdemokraten haben klare Vorstellungen, was in unserer Stadt zu tun ist. Diese Vorstellungen wollen wir mit Ihnen diskutieren und weiterentwickeln. Erftstadt für alle, die hier leben, attraktiver und lebenswerter zu machen, geht nur gemeinsam. Mit Politik, Verwaltung und den Erftstädterinnen und Erftstädtern. Miteinander mehr möglich machen – das muss unsere gemeinsame Devise sein.

Wir brauchen ein klares gemeinsames Leitbild für unsere Stadt. Das wollen wir miteinander mit allen in dieser Stadt erarbeiten. Trotz aller Gegensätze, trotz aller Vielfalt bedarf die Entwicklung der Stadt gemeinsamer Grundsätze. Wir werben für ein neues Miteinander – in der Politik, in der Verwaltung und in der Bürgerschaft.

Wir Sozialdemokraten haben klare Vorstellungen, was in unserer Stadt zu tun ist. Diese Vorstellungen wollen wir mit Ihnen diskutieren und weiterentwickeln. Erftstadt für alle, die hier leben, attraktiver und lebenswerter zu machen, geht nur gemeinsam. Mit Politik, Verwaltung und den Erftstädterinnen und Erftstädtern. Miteinander mehr möglich machen – das muss unsere gemeinsame Devise sein.

Wir brauchen ein klares gemeinsames Leitbild für unsere Stadt. Das wollen wir miteinander mit allen in dieser Stadt erarbeiten. Trotz aller Gegensätze, trotz aller Vielfalt bedarf die Entwicklung der Stadt gemeinsamer Grundsätze. Wir werben für ein neues Miteinander – in der Politik, in der Verwaltung und in der Bürgerschaft.

Zuhause in Erftstadt

Gut leben in Erftstadt ist unser gemeinsames Ziel. Wir wollen gut wohnen, ortsnah einkaufen, mit Nachbarn und Freunden die Freizeit verbringen. Wir brauchen gute Verbindungen, effiziente Aus- und Weiterbildungsangebote und attraktive Arbeitsplätze.

Wir stehen zur Vielfalt der Stadtteile. Wir wollen Sie erhalten.

Erftstadt ist eine Flächengemeinde mit 14 kleineren und größeren Stadtteilen. Etwa je die Hälfte der Einwohner lebt in den beiden großen Stadtteilen Liblar und Lechenich sowie in den zwölf kleineren Stadtteilen. Jeder Stadtteil hat auch 50 Jahre nach der Gründung der Stadt seinen eigenen Charakter. Das ist auch gut so. Denn dies macht einen Teil der Vielfalt unserer Stadt aus.

Wir Sozialdemokraten stehen zur Vielfalt der Stadtteile. Wir wollen sie erhalten, indem wir:
  • für jeden Stadtteil ein passendes Stadtteilkonzept erarbeiten
  • die alten Ortszentren erhalten und stärken
  • die vorhandene Angebotsstruktur sichern und ausbauen
  • auf den Ortsdurchfahrten Durchgangsverkehr vermeiden
  • Kulturdenkmäler schützen
  • Baulücken schließen
  • Grün- und Freiflächen erhalten und neue schaffen
  • vorhandene Nahversorgungsstrukturen stärken
  • unsere Stadtteile neu und besser an die innerstädtischen und regionalen Verkehrsnetze anbinden.

 

Liblar und Lechenich wollen wir als zentrale Stadtteile erhalten und ausbauen. Wir setzen uns besonders ein für:

  • die konsequente Fortführung des Masterplans Liblar
  • die Erarbeitung und Umsetzung des Masterplans Lechenich

Wir wollen, dass Erftstadt endlich zusammenwächst – nicht räumlich, aber ideell. Dazu bedarf es unter anderem eines ganzheitlichen Stadtentwicklungskonzeptes. Dabei wird ein neuer Flächennutzungsplan helfen.

Wohnen

Wir wollen ein passendes Wohnungsangebot für alle, ob jung, ob alt, ob reich oder arm, ob alleinlebend oder in der Familie. Die Anforderungen an das Wohnen haben sich in den letzten Jahren geändert. Deshalb müssen wir ältere Wohngebiete weiterentwickeln und neue bauen.

Wir legen besonderen Wert auf:

  • das systematische Schließen von Baulücken
  • verdichtete und flächensparende Bebauung
  • das Unterstützen alternativer Wohnformen, etwa von Mehrgenerationenhäusern oder Seniorenwohngemeinschaften
  • die Bereitstellung von Baugrundstücken zum Bau bezahlbarer und altengerechter Wohnungen, auch in den kleineren Ortsteilen
  • die Gründung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft
  • den Bau bezahlbarer Wohnungen für Studierende und Auszubildende
  • ein ganzheitliches Wohnkonzept
  • die energetische Verbesserung des bestehenden Wohnungsbestands
  • die Erstellung eines städtischen Wohnraum-Leerstandkonzeptes
  • die gleichzeitige Anbindung an den Nahverkehr
  • den Bau neuer Radwege
  • die Verlegung eines leistungsfähigen Glasfasernetzes

Wir wollen verstärkt Freiräume schaffen – zur Begegnung, zur Freizeitgestaltung oder auch einfach als Ruhezonen.

Wir müssen auch neue Baugebiete ausweisen. Wichtige Kriterien sind für uns dabei, dass:

  • der Bedarf dafür nachgewiesen ist
  • der typische Charakter der einzelnen Stadtteile erhalten bleibt
  • die notwendige Infrastruktur vorhanden ist oder gleichzeitig ausgebaut wird (beispielsweise Kindergärten und Schulen geschaffen werden)
  • sichergestellt ist, dass mit der Erschließung die notwendige Verkehrsinfrastruktur geschaffen wird
  • Eigentümerwohnungen und Mietwohnungen – sowohl öffentlich geförderte als auch freifinanzierte – gemischt sind
  • ortsansässige Familien die Chance erhalten, sich den Wunsch nach Eigentum zu erfüllen
  • die Stadt Grundstücke für Einfamilienhäuser direkt an Privatleute und nicht an Bauträgergesellschaften verkauft
  • Perspektiven für den genossenschaftlichen Wohnungsbau eröffnet werden
  • öffentlich geförderter Wohnungsbau nicht standortbenachteiligt wird (Verkehrsbelastung, Lärm, Staub etc.)
Sicher wohnen.

Gut wohnen kann nur, wer auch sicher wohnt. Die Menschen müssen sich sicher fühlen in unserer Stadt. Sie müssen frei sein von Angst vor Kriminalität und Verlust ihres Eigentums. Unter einem neuen Miteinander verstehen wir auch, dass Nachbarn aufeinander achtgeben, dass wir den Mut aufbringen, denen zu helfen, die in Gefahr sind.

Wir setzen uns für eine gut ausgestattete und gut ausgebildete Feuerwehr, sowohl der Hauptamtlichen- als auch Freiwilligen Feuerwehr ein. Wir unterstützen die Forderung nach einer neuen zentralen Feuer- und Rettungswache zwischen Liblar und Lechenich.

Wir fordern den Erhalt der Polizeiwache in Lechenich. Wir wollen, dass die Polizei schnell vor Ort ist, wenn ihre Hilfe benötigt wird. Sie muss auch Präsenz zeigen, an den Orten, an denen es immer wieder zu Konflikten kommt.

So genannte Angsträume (dunkle Tunnel, unbeleuchtete Plätze und Straßen), an denen sich Menschen unsicher fühlen, wollen wir verhindern. Oberstes Gebot ist es, sie schon in der Planungsphase zu vermeiden.

Natur und Umwelt.

Eine gesunde, naturnahe Umwelt ist ein zunehmend wichtig werdender Standortfaktor. Im Bereich Naturschutz haben sich die Erftstädterinnen und Erftstädter in den vergangenen Jahren erfolgreich eingebracht.

Wir setzen uns dafür ein, dass:

  • Erft und Rotbach weiter renaturiert werden
  • zusätzliche Grünzüge geschaffen werden, die Stadtteile und Biotope verbinden
  • Hecken- und Grünflächenanteile deutlich erhöht werden, mit Augenmerk auf einheimische Pflanzen
  • die Arbeit der Gartenbauvereine unterstützt wird
  • kulturhistorische Landschaftsformen, zum Beispiel die Streuobstwiesen und Heideflächen wiederhergestellt und naturnah bewirtschaftet werden
  • Ortsränder als schnell erreichbare, wertvolle Lebens- und Erholungsräume naturnah gestaltet werden
  • der Kleine Umweltpreis wiederbelebt wird, um auf diese Weise vorbildliche Aktivitäten in Schulen, Kindergärten und Jugendgruppen öffentlich herauszustellen
  • städtische Flächen ökologisch bewirtschaftet werden
  • städtische Ackerflächen bevorzugt an Öko-Landwirte verpachtet werden
  • in Erftstadt auf Pestizide verzichtet wird
  • Flächen und Gebäude im städtischen Raum zur Verbesserung des Mikro-Klimas und der Insektenvielfalt begrünt werden
Klimaschutz und Energiewende

Der Ausbau der erneuerbaren Energien bietet uns viele Chancen. Ländlich geprägte Städte wie Erftstadt haben hier klare Standortvorteile.

Unserer Ziele sind:

  • die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes
  • die Ausstattung aller öffentlichen Gebäude mit Solaranlagen
  • der Ausbau der Windenergie
  • die Unterstützung genossenschaftlicher Windkraft-Projekte für unsere Bürgerinnen und Bürger
  • ein erhöhter energetischer Standard in neuen Baugebieten und bei der Umgestaltung älterer Stadtteile
  • die energetische Sanierung der städtischen Gebäude
  • eine effiziente städtische Energiegesellschaft
  • eine stromsparende Straßenbeleuchtung
Einkaufen

Ein breites Angebot an ortsnahen Geschäften und Lebensmittelmärkten trägt maßgeblich zu einer guten Wohnqualität bei. Die Waren des täglichen Bedarfs sollten möglichst in jedem Ortsteil erhältlich sein.

Wir wollen:

  • eine möglichst hohe Bindung der Kaufkraft in Erftstadt
  • den weiteren Ausbau der beiden zentralen Einzelhandelsstandorte in Liblar und Lechenich
  • den Erhalt und die Stärkung bestehender Nebenzentren, sowie die Nahversorgung in den kleineren Stadtteilen
  • die Einbeziehung alternativer Versorgungslösungen, zum Beispiel genossenschaftliche Ansätze oder Nachbarschaftsläden
  • die Prüfung der Auswirkungen auf den existierenden Einzelhandel bei der Ansiedlung von größeren Einzelhandelsketten auf der Grünen Wiese
  • die regelmäßige Überarbeitung des Einzelhandelskonzeptes und der sogenannten Erftstädter Liste
Arbeiten

Die Zahl guter und dauerhafter Arbeitsplätze ist in den letzten Jahren gewachsen. Viele neue Betriebe und Unternehmen haben sich hier angesiedelt. Die Gewerbesteuereinnahmen – eine wichtige Säule des Erftstädter Haushaltes – steigen.

Wir stehen zu den einstimmig gefassten Beschlüssen, neue größere Gewerbegebiete zu schaffen. Hierzu zählen die Erweiterung des Wirtschaftsparks zwischen Lechenich und Liblar und des Gewerbegebietes in Friesheim. Dazu kommt das interkommunale Gewerbegebiet Barbarahof zwischen Kierdorf und Knapsack mit eigener Autobahnanbindung und ein weiteres größeres Gewerbegebiet zwischen Köttingen und Kierdorf, wenn hier eine ortsdurchfahrtfreie Anbindung geschaffen werden kann.

Wir setzen uns für eine Neustrukturierung bestehender Gewerbegebiete ein. Handlungsbedarf sehen wir unter anderem beim Gewerbegebiet Vogelsang in Liblar und beim Gewerbegebiet zwischen Köttingen und Liblar.

Wir wollen eine effektive Wirtschaftsförderung. Um auf Entwicklungen besser reagieren zu können, fordern wir die Erstellung von regelmäßigen Sachstandsberichten zu den Bereichen Handel, Gewerbe, Landwirtschaft und Gastronomie.

Wir setzen uns ein für:

  • die Einrichtung ortsnaher Arbeitsplätze inklusive Teilzeitarbeitsplätze. Wir lehnen prekäre Arbeitsverhältnisse und Ungleichbezahlung ab
  • den flächendeckenden Hochgeschwindigkeits-Internetzugang
  • die bessere Verzahnung von Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Öffentlichkeitsarbeit
  • eine stärkere Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen
  • die Vernetzung der Aus– und Weiterbildung sowie die Arbeitnehmerqualifizierung mit der ansässigen Wirtschaft
  • das konsequente Einhalten des Tariftreuegesetzes bei städtischen Aufträgen an Privatunternehmen
  • eine Initiierung von Pendlerbörsen und Mitfahrgelegenheiten

Mobil in Erftstadt

Erftstadt braucht gute Verbindungen – in der Stadt selbst, aber auch in die Region und darüber hinaus. Diese zu schaffen ist eine vordringliche Aufgabe von Bund, Land, Kreis und Stadt. Fahrten zur Schule, zur Arbeit, zum Einkaufen oder zum Sport müssen für alle bezahlbar bleiben. Der wichtigste Baustein ist für uns ein gesamtstädtisches Verkehrskonzept, das den Straßenraum für Menschen, die mit dem Auto, dem Fahrrad oder auch zu Fuß unterwegs sind, gleichberechtigt und optimal aufeinander abstimmt.

Wir setzen uns für ein gleichberechtigtes Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden ein.
Bus und Bahn

Die Verbesserung des Angebots an Bussen und Bahnen bleibt eine ständige Aufgabe. Der neue Bahnhof in Liblar hat Erftstadt bereits deutlich attraktiver gemacht. Die begrenzte Kapazität auf der Eifelstrecke zwingt uns dazu, die Bahnhöfe in Brühl und in Horrem mit in unser Konzept einzubauen.

Unsere Ziele sind:

  • ein mutiges Nahverkehrskonzept für Erftstadt, das auch Erfahrungen anderer Gemeinden mit einbezieht
  • eine schnelle Verbindung zum nächstgelegenen Bahnhof
  • die Erschließung des Naherholungsgebietes Ville vom Bahnhof aus
  • eine Verbesserung und Ausweitung des Angebots auf der Bahnstrecke Köln – Euskirchen durch zusätzliche Züge. Unser Ziel ist die Schaffung einer S-Bahn Taktung– auch im Hinblick auf die Ansiedlung des TH-Campus
  • ein Schnellbuskonzept und bedarfsgerechte Schnellbusangebote für Pendelnde zu den Bahnhöfen in Horrem und Brühl
  • ein Angebot, das die kleinen Ortsteile einbezieht. Auf den weniger frequentierten Streckenbereichen wollen wir ein passgenaues Rufbussystem (on-demand)
  • ein kreisweit abgestimmtes Anrufsammeltaxi (AST)
  • eine bessere Anpassung der Schulbusse an die Stundenpläne der Erftstädter Schulen
  • Schülerfreifahrten, um mehr Schülerinnen und Schüler zur Schulbusnutzung zu motivieren
  • die Qualität von Bus und Bahn zu verbessern, unabhängig von der Finanzsituation der Stadt. Hier werden wir Kreis und Land entsprechend fordern
  • der barrierefreie Ausbau von Haltestellen und Fahrzeugen
Straßen, Fahrradwege, Fußwege

Auch in Zukunft wird in der Flächengemeinde Erftstadt das Auto eine entscheidende Rolle spielen. Seine Rolle verliert an Bedeutung, je stärker es uns gelingt, bezahlbare und verlässliche Alternativen zu schaffen.

Ein solches gesamtstädtisches Verkehrskonzept muss folgende Schwerpunkte enthalten:

  • die Entlastung der Wohngebiete vom motorisierten Individualverkehr zur Verbesserung der Wohnqualität
  • das gezielte Heraushalten des LKW-Durchgangsverkehrs aus den Ortsteilen
  • die Entlastung stark belasteter Ortsdurchfahrten
  • den Bau von Umgehungsstraßen für einzelne Ortsteile – wie zum Beispiel der Ringschluss Lechenich. Sie müssen aber neu bewertet und geplant werden
  • die Schaffung von mehr Park & Ride-Parkplätzen
  • den Erhalt und die Verbesserung der Qualität der Straßen
  • die Straßenbaulastträger Kreis und Land konsequenter in die Pflicht zu nehmen
  • die regelmäßige Überprüfung der Verkehrssituationen, um auf Veränderungen schnell reagieren zu können
  • den Ausbau von Ladestationen für Elektrofahrzeuge
  • eine schnelle Erstellung und Umsetzung des von uns geforderten Radverkehrskonzeptes

Wir setzen uns für ein gleichberechtigtes Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden ein. Egal ob man mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs ist, auch sie brauchen ein eigenes Verkehrswegenetz, das ihren Ansprüchen gerecht wird. Es bleibt viel zu tun.

Unsere Ziele sind:

  • sämtliche Verkehrsbereiche barrierefrei zu gestalten. Konkret bedeutet das: Hindernisse wie hohe Bordsteinkanten abzusenken
  • mehr Abstellplätze für Fahrräder zu schaffen
  • sichere Schulwege zu schaffen (schulische Mobilitätskonzepte für alle Grundschulen)
  • kritische Verkehrsbereiche zu entschärfen, wie etwa enge Bürgersteige
  • eine insgesamt fahrradfreundliche Stadt zu gestalten
  • die Infrastruktur für die E-Bike-Nutzung zu schaffen (öffentliche Ladestationen, E-Bike-Verleihsystem)

Lernen in Erftstadt

Wir lernen ein Leben lang. Die schnelle Veränderung unserer Lebenswelt und der Technologien, sowie das verlängerte Arbeitsleben machen lebenslange Bildungsangebote immer wichtiger.

Wir stehen zur Vielfalt der Stadtteile. Wir wollen Sie erhalten.

Wir wollen die Ganztagsbetreuung in den Grund- und weiterführenden Schulen ausbauen und verbessern. Wir stehen für eine Schullandschaft mit vielfältigen Angeboten. Sie muss die Herausforderungen der Chancengleichheit, Inklusion und Integration bewältigen. In der Zusammenarbeit unserer Schulen mit der künftigen Technischen Hochschule sehen wir eine große Chance.

Wir Sozialdemokraten stehen zur Vielfalt der Stadtteile. Wir wollen sie erhalten, indem wir:
Schulen

Wir wollen ein vielfältiges Schulangebot, das der Nachfrage der Kinder, Jugendlichen und Eltern gerecht wird. Das haben wir derzeit nicht. Denn täglich verlassen rund 1.000 Schülerinnen und Schüler unsere Stadt, weil sie hier kein passendes Angebot finden. Gut ist das Angebot an Grundschulen. Immerhin sieben stehen ortsnah zur Verfügung. Das Angebot an weiterführenden Schulen (Gymnasium, Realschule und Hauptschule) werden wir um eine Gesamtschule erweitern.

Was ist zu tun?

  • eine neue Elternbefragung der Grundschuleltern, welche Schulformen gewünscht sind, durchführen
  • den Schulentwicklungsplan fortschreiben
  • ein Bildungskonzept für Erftstadt entwickeln
  • eine Zusammenarbeit unserer Schulen mit der Technischen Hochschule auf den Weg bringen
  • die Digitalisierung beschleunigen
  • die Mint-Fächer stärker fördern
  • das Ganztagsangebot in Grund- und weiterführenden Schulen ausbauen
  • Qualitätsstandards und Kontrollen für Betreuungsangebote schaffen
  • eine „echte“ Ganztagsgrundschule als Modellschule einführen
  • Schulmensen und Räume an den hohen Betreuungsbedarf anpassen
  • die Inklusion in allen Schulformen umsetzen
  • eine Gesamtschule in Erftstadt einrichten
  • die Schulsozialarbeit fortführen
  • sichere Schulwege schaffen

 

Viele unserer Schulgebäude sind sanierungsbedürftig. Gut ausgestattete und nach modernen pädagogischen Konzepten gebaute Schulen sind eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiches Lernen. Der Nachholbedarf ist groß.

Aus- und Weiterbildung

Wir lernen ein Leben lang. Die schnelle Veränderung unserer Lebenswelt und der Technologien, sowie das verlängerte Arbeitsleben machen Erwachsenenbildung immer wichtiger. Wir brauchen Unternehmen, die bereit sind, junge Menschen auszubilden. Wir brauchen öffentliche und private Weiterbildungsangebote.

Volkshochschule

Erftstadt besitzt eine eigenständige Volkshochschule. Das soll auch so bleiben. Nur so können Programme entwickelt und umgesetzt werden, die direkt beim Bürger ankommen. Politische Bildung und Werbung für unsere demokratischen Grundwerte sind zentrale Ziele.

Unsere Forderungen sind:

  • die Eigenständigkeit der VHS-Erftstadt erhalten
  • die Weiterentwicklung der berufsbegleitenden Weiterbildung für Arbeitnehmende stetig verbessern
  • die Angebote für Menschen am Ende des Erwerbslebens ausbauen
  • ein Seminar für pflegende Angehörige anbieten
  • kulturelle Angebote ausbauen
  • das Kursangebot zur Gesundheitsvorsorge erweitern
Musikschule

Dank der großzügigen Spende eines Erftstädter Bürgers besitzen wir ein modernes Musikschulgebäude. Für den Unterricht stehen gut ausgebildete Musikpädagogen zur Verfügung. Der Konzertsaal wird auch von anderen Vereinen genutzt, die gemeinsam mit der Musikschule Veranstaltungen und Projekte durchführen. Die Vernetzung mit Schulen, Kindergärten und Vereinen ist ein pädagogischer Ansatz der Musikschule, den wir unterstützen. Außerdem möchten wir die Eigenständigkeit der Musikschule stärken.

Mediathek

Wir setzen uns nach wie vor für eine moderne Zentralmediathek ein, die den heutigen Ansprüchen an Medien, Öffnungszeiten und Aufenthaltsqualität gerecht wird. Vier Jahre lang haben interessierte Bürgerinnen und Bürger, Verwaltung und Politik dazu ein Konzept und Anforderungen formuliert. Das gilt es umzusetzen. Gemeinsam mit vielen Kulturtreibenden bedauern wir, dass die Chance, eine zentrale Bibliothek unter Einbeziehung des Esser-Hofes in unmittelbarer Nähe zur VHS einzurichten, vom Tisch gewischt wurde.

Umweltzentrum Friesheimer Busch

Die vielfältigen Schulungen, Exkursionen, Workshops, Umweltwerkstätten, Ferienspiele, Vorträge und Geländespiele bereichern das Bildungs- und Freizeitangebot in Erftstadt. Die Vernetzung mit Kindergärten und Schulen funktioniert gut und soll weiter ausgebaut werden. Das „Haus der kleinen Forscher” engagiert sich für ein besseres Verständnis von Kindern im KiTa- und Grundschulalter für die Bereiche Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Das Umweltzentrum ist auch eine Forschungseinrichtung. Eine Anbindung an schnelles Internet ist dringend erforderlich. Um weiter effektiv arbeiten zu können, muss das Umweltzentrum auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden.

Konkrete weitere Forderungen zu Aus- und Weiterbildung:
  • die Förderung der Ausbildungen in Erftstadt. Die Stadt soll mit gutem Beispiel vorangehen
  • die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Hochschulen (Masterarbeiten, Bachelorarbeiten, Praktika)
  • eine regelmäßige Auszeichnung „Bester Ausbildungsbetrieb in Erftstadt“
  • eine Ausbildungsbörse mit Wirtschaftsförderung, Betrieben, Schulen
  • die Verbesserung der Erreichbarkeit der Berufsschulen
  • Förderung privater Unternehmen, die Aus- und Weiterbildungen anbieten
  • die Einrichtung einer Pflegeschule in Verbindung mit dem Krankenhaus Frauenthal

Stadt für Jung und Alt

Alle Generationen müssen in der Politik gleichermaßen berücksichtigt werden. Jedes Lebensalter und jede Lebenssituation haben ihre eigenen Bedürfnisse. Die Kinder, Jugendlichen, Familien und Älteren müssen bei Planungen, die ihre Interessen berühren, eingebunden werden. Wir wollen mehr Flächen schaffen, auf denen sich alle begegnen können. 

Wir werden mit Erftstadt verantwortlich umgehen. Wir wollen ein gleichberechtigtes Miteinander aller!

Denn in eine familienfreundliche Stadt gehören auch gute Spiel- und Freizeitflächen. Dazu brauchen wir sowohl die Spielfläche in der Nachbarschaft, als auch große zentrale Flächen mit Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten für alle Altersgruppen. Hierzu haben wir ein Spielplatz- und Freiflächenkonzept beantragt. 

Kinder

In Erftstadt fehlen insgesamt 350 Kindergartenplätze. Hier gibt es dringenden Handlungsbedarf. Wir haben bereits im letzten Jahr gefordert, neue Kindergärten zu bauen, um den dringlichen Bedarf vor Ort zu decken und den Rechtsanspruch der Eltern zu erfüllen.

Es gibt noch viel zu tun. Dazu zählt:

  • der Bau neuer Kindergärten
  • die Erweiterung bestehender Kindergärten
  • verlässliche, längere und flexiblere Öffnungszeiten in den Kindergärten
  • die Verringerung des Betreuungsausfalls in den Ferien (mehr Notgruppen) und durch Brückentage
  • die Unterstützung alternativer Kindergärten, zum Beispiel Waldorf- oder Waldkindergärten
  • bessere Ganztagsbetreuung mit Kontrolle der Qualitätsstandards
  • die Schaffung von ausreichend inklusiven Plätzen
  • die regelmäßige Fortbildung des Personals, auch in der Tagespflege
Jugendliche

Die Stadt soll bis zum Schulabschluss und darüber hinaus attraktiv zum Leben Dafür brauchen Jugendliche Freiräume. Sie haben eigene Interessen und das Recht auf ihre eigene Kultur und Lebensweise.

Dabei wollen wir sie unterstützen, mit:

  • der Einrichtung von Jugendräumen und selbstverwalteten Jugendtreffs in den Stadtteilen
  • dem Erhalt und dem Ausbau von Kinderspiel- und Bolzplätzen
  • der Schaffung eines zentralen Kinder- und Jugendplatzes
  • Flächen zur individuellen Freizeitgestaltung
  • der Sicherung des Jugend– und Bürgerzentrums in Köttingen sowie der Jugendberatung Mobile
  • der Unterstützung der Jugendarbeit in Organisationen und Vereinen
  • der Ansiedlung einer Diskothek, eines Clubs für Jugendliche
  • der Einsetzung eines Kinder- und Jugendbeirates für Erftstadt
  • einem angemessenen Etat im Haushalt für Jugendarbeit
Familien

Das Familienbild ist einem steten Wandel unterworfen. Jede Familienform hat ihre eigenen Bedürfnisse. Dem muss die Familienpolitik gerecht werden. Sie berührt fast alle Handlungsfelder. Wir setzen uns dafür ein, dass das Erftstädter Bündnis für Familien wiederbelebt wird.

Besonders wichtig sind:

  • familiengerechte Wohnungen, auch für Großfamilien und Alleinerziehende
  • gute Kindergärten
  • gute Schulen
  • bedarfsgerechte Betreuung für Kinder
  • Ferienspiele- und Stadtranderholung
  • gute innerstädtische Verbindungen mit Bus und Bahn
  • Einführung eines Familienpasses
  • ein starker Frauenbeirat
Ältere

Vier von zehn Erftstädterinnen und Erftstädtern sind 60 Jahre und älter, Tendenz steigend. Ein großer Teil unseres Kultur- und Vereinsleben ist ohne das Engagement von Seniorinnen und Senioren undenkbar. Aber viele brauchen auch unsere Unterstützung. Der Seniorenbeirat bringt viele Anregungen in die politische Diskussion ein.

Wir sind für:

  • einen starken Seniorenbeirat
  • die Unterstützung alternativer Wohn – und Lebensformen, zum Beispiel Mehrgenerationenhäuser oder Seniorenwohngemeinschaften
  • den barrierefreien Umbau von öffentlichen Einrichtungen, von der Haltestelle bis zum Verwaltungsgebäude
  • speziell für Seniorinnen und Senioren geeignete Kurse der VHS.
  • die Förderung generationenübergreifender Projekte, zum Beispiel Pflegeheime neben Kindergärten bauen
  • die Sicherung wohnortnaher Versorgung
  • die aktive Wohnraumberatung für ältere Menschen, die in ihrer Wohnung bleiben wollen
  • eine regelmäßige Seniorenbefragung
  • ausreichend seniorengerechte, bezahlbare Wohnungen in den Ortsteilen
  • die Einführung eines Senioren-Navigators
Gesundheit und Pflege

Unser Marien-Hospital in Frauenthal ermöglicht eine ortsnahe Krankenhausversorgung. Das angeschlossene Facharztzentrum ist ein wichtiger Baustein zur gesundheitlichen Versorgung. Die Ansiedlung einer Portalpraxis und die Rückkehr zum alten hausärztlichen Notdienst sind für uns Maßnahmen zur weiteren Sicherung der gesundheitlichen Versorgung.

Zentrale Ziele einer kommunalen Gesundheitspolitik sind für uns:

  • ortsnahe Hausarztpraxen
  • eine breite fachärztliche Versorgung
  • ortsnahe Apotheken, auch für den Notfall
  • ein breites Angebot der Gesundheitspflege, wie zum Beispiel Physiotherapeuten, Logopäden und Hebammen
  • Unterstützung von gesundheitsvorsorgenden und -erhaltenden Maßnahmen

Das Angebot an Pflegeplätzen ist Erftstadt hinkt hinter dem Bedarf her. Wir fordern seit Jahren ein kommunales Pflegekonzept für Erftstadt. Es soll unseren Pflegebedürftigen eine gute Versorgung bei freier Wahl, ob zuhause oder stationär, ermöglichen. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die Unterstützung und Schulung pflegender Angehöriger.

Erforderlich sind:

  • mehr Angebote in der Häuslichen Pflege
  • mehr Kurzzeitpflegeplätze
  • mehr wohnortnahe stationäre Pflegeplätze
  • mehr Tagespflegeplätze
  • mehr altengerechte Wohnungen
  • mehr Wohnungen im „Betreuten Wohnen“
  • die Einrichtung spezialisierter Wohngruppen, wie etwa für Demenzkranke
  • die Ansiedlung einer Pflegeschule
  • die Unterstützung des Hospizvereins Erftstadt

Mehr Miteinander – mehr Möglichkeiten

Wir Sozialdemokraten haben klare Vorstellungen, was in unserer Stadt zu tun ist. Diese Vorstellungen wollen wir mit Ihnen diskutieren und weiterentwickeln. Erftstadt für alle, die hier leben, attraktiver und lebenswerter zu machen, geht nur gemeinsam. Mit Politik, Verwaltung und den Erftstädterinnen und Erftstädtern. Miteinander mehr möglich machen – das muss unsere gemeinsame Devise sein.

Unsere Stärken sind die Menschen, die unterschiedlichen Strukturen der Stadtteile.

Erftstadt kann viel mehr. Die Voraussetzungen sind da. Wir müssen unsere Möglichkeiten, unsere Chancen aber konsequent nutzen. Wir müssen mit beiden Händen beherzt zugreifen, wenn sich neue Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen. Gemeinsam. Kreativ. Verantwortlich.

Unsere Stadt steht auf einem soliden Fundament. Unsere Stärken sind die Menschen, die unterschiedlichen Strukturen der Stadtteile. Die Vielseitigkeit von ländlichem und städtischem Leben prägt das Gesicht unserer Stadt.

Unser Reichtum sind die Menschen, die in Erftstadt zuhause sind. Wir verfügen über die große Erfahrung der Älteren, die Tatkraft und Kreativität der in unterschiedlichen Berufen Beschäftigten, die mit beiden Beinen mitten im Leben stehen, und die neuen Ideen der Jungen, die offen sind für Neues. Sie alle zusammen machen unsere Stadt stark.

Wir profitieren vom vielfältigen Arbeitsangebot im Ballungsraum Köln. Die Universitäten und Hochschulen bieten ebenso mannigfaltige Ausbildungswege wie Handwerk und Handel. Das Kultur-, Freizeit- und Gesundheitsangebot in Köln, Bonn, Aachen und Düsseldorf ist räumlich nah und daher gut nutzbar.

Wir müssen diese Angebote und Vielfalt nutzen. Der geplante Campus der Technischen Hochschule Köln in Liblar ist eine große Chance. Er bringt junge Menschen in unsere älter werdende Stadt. Erftstadt hat eine gute Zukunft.

Wir brauchen ein klares gemeinsames Leitbild für unsere Stadt. Das wollen wir miteinander mit allen in dieser Stadt erarbeiten. Trotz aller Gegensätze, trotz aller Vielfalt bedarf die Entwicklung der Stadt gemeinsamer Grundsätze. Wir werben für ein neues Miteinander – in der Politik, in der Verwaltung und in der Bürgerschaft.

Ehrenamt

Ehrenamtlich Tätige sind das Rückgrat unserer Gesellschaft und machen die Stadt lebendig. Sie investieren täglich Ihre Zeit um gemeinsam die Lebensqualität in Erftstadt zu steigern und die Freizeit aller zu bereichern. Diese Vereine, Organisationen und Initiativen wollen wir intensiv fördern, damit sie auch weiterhin zur Vielfalt der Stadt beitragen können.

Wir wollen ihre Arbeit unterstützen, indem:

  • bürokratische Hürden bei notwendigen Genehmigungsverfahren und Vorbereitungen von Veranstaltungen abgebaut werden
  • ein Forum „Ehrenamt in Erftstadt“ gegründet wird
  • die Anlauf- und Vermittlungsstelle für Ehrenamtliche in der Verwaltung ausgebaut wird
  • regelmäßige Information und Beratung seitens der Stadt angeboten werden zu Themen, die Ehrenamtliche betreffen, etwa zum Steuerrecht in den Vereinen, zur Datenschutzgrundverordnung, zu Haftpflichtfragen oder zur Mitgliederbetreuung und Mitgliederwerbung in den Vereinen
  • ein Leitfaden für Veranstaltungen erstellt wird
Kultur

Erftstadt ist reich an kulturellen Denkmälern, eingebettet in eine vielfältige Kulturlandschaft. Jeder Stadtteil hat seine eigene prägende Identität. Wir haben eine starke und vielfältige Kulturszene in Erftstadt, die in hohem Maße durch ehrenamtliches Engagement getragen wird. Kultur braucht Geld und Unterstützung. Das gilt auch für den Erhalt unserer historischen Gebäude und der Landschaft.

Wir setzen uns ein für:

  • den Erhalt des kulturellen Erbes, vom Bodendenkmal bis zum Schloss
  • den Zugang aller zu unseren Denkmälern
  • die konsequente Umsetzung der Denkmalschutzbereichssatzung in Lechenich
  • die Hervorhebung historischer Gemäuer
  • die Unterstützung von Eigentümern denkmalgeschützter Häuser und von Vereinen und Personen, die im Bereich Denkmalschutz und Erhalt unserer Kulturlandschaft engagiert sind
  • die Einrichtung eines Hauses der Erftstädter Geschichte und Kultur in Verbindung mit dem städtischen Archiv
  • die Errichtung einer Jugendkulturhalle
  • die Unterstützung der vielfältigen Aktivitäten der im Bereich Kultur tätigen Vereine, insbesondere durch die Bereitstellung von städtischen Räumen
  • die Erstellung von Kulturführern mit Themen wie „Kirchen in Erftstadt“, „Schlösser und Burgen“, „Alte Pfarrhäuser in Erftstadt“ oder „Historische Friedhöfe in Erftstadt“
Sport

Sport spielt in Erftstadt eine zentrale Rolle. Dafür muss die kommunale Politik die passenden Rahmenbedingungen schaffen, etwa den Erhalt von Sportstätten. Wir unterstützen die Sportvereine. Eine immer größere Rolle spielen nicht-vereinsgebundene Sportarten. Der Stadtsportverband ist ein wichtiger Partner der Politik bei allen Fragen rund um den Sport.

Wir setzen uns ein für:

  • die Fertigstellung und Umsetzung des von uns seit Jahren geforderten Sportentwicklungskonzeptes
  • ein gleichberechtigtes Miteinander von Vereinssport und nicht vereinsgebundenem Sport
  • den Erhalt der städtischen Sportanlagen und Sporthallen
  • die Fertigstellung des Sportplatzes in Lechenich
  • die Schaffung von Frei- und Sportflächen, die von allen genutzt werden können
  • den Erhalt der Bäder in Erftstadt
  • die Förderung der Freibadinitiative Kierdorf
Verantwortlich

Wir werden mit Erftstadt verantwortlich umgehen: Verantwortung tragen wir gerne für das Wohl der Menschen in unserer Stadt. Wir wollen ein gleichberechtigtes Miteinander aller, ob jung, ob alt, ob reich, oder arm.

Wir werden auch mit den Gebäuden vom Kindergarten, über die Schulen bis hin zu den Sporthallen, mit unseren Straßen und Plätzen, mit unserer natürlichen Umgebung verantwortlich umgehen. Ebenso mit dem historischen Erbe und der Vielfalt in unserer Stadt, sowie den städtischen Finanzen.

Einige Beispiele:

Wir wollen die Gebäude unserer Stadt in einem guten Zustand erhalten. Wir werden sie aber durch neue ersetzen, wenn dies wirtschaftlicher ist. Einer millionenschweren Sanierung müssen auch die Kosten für einen Neubau gegenübergestellt werden. Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung, die auch die langfristigen Betriebskosten mitberücksichtigt, ist für uns Pflicht.

Wir werden die Chancen nutzen, die sich bieten. Die Ansiedlung der Technischen Hochschule ist ein Glücksfall. Unsere Stadt wird dadurch zum Magneten für junge Menschen.

Wir wollen die Finanzen der Stadt auf ein sicheres Fundament stellen. Wir lehnen es aber ab, den Bürgerinnen und Bürgern immer mehr Geld aus der Tasche zu ziehen, etwa durch steigende Wasser– und Abwassergebühren.

Wir sind ein verlässlicher Partner. Wir stehen zu dem, was wir sagen. Wir lassen nicht diejenigen im Regen stehen, die mit uns gemeinsam über Jahre hinweg an interessanten Projekten gearbeitet haben. Wir lassen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung nicht im Stich.

Wir machen keine Politik auf Zuruf. Wir machen auch keine Politik nach Gutsherrenart. Sachpolitik erfordert klare Konzepte.