Stadt für Jung und Alt

Stadt für Jung und Alt

Alle Generationen müssen in der Politik gleichermaßen berücksichtigt werden. Jedes Lebensalter und jede Lebenssituation haben ihre eigenen Bedürfnisse. Die Kinder, Jugendlichen, Familien und Älteren müssen bei Planungen, die ihre Interessen berühren, eingebunden werden. Wir wollen mehr Flächen schaffen, auf denen sich alle begegnen können. 

Wir werden mit Erftstadt verantwortlich umgehen. Wir wollen ein gleichberechtigtes Miteinander aller!

Denn in eine familienfreundliche Stadt gehören auch gute Spiel- und Freizeitflächen. Dazu brauchen wir sowohl die Spielfläche in der Nachbarschaft, als auch große zentrale Flächen mit Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten für alle Altersgruppen. Hierzu haben wir ein Spielplatz- und Freiflächenkonzept beantragt. 

Kinder

In Erftstadt fehlen insgesamt 350 Kindergartenplätze. Hier gibt es dringenden Handlungsbedarf. Wir haben bereits im letzten Jahr gefordert, neue Kindergärten zu bauen, um den dringlichen Bedarf vor Ort zu decken und den Rechtsanspruch der Eltern zu erfüllen.

Es gibt noch viel zu tun. Dazu zählt:

  • der Bau neuer Kindergärten
  • die Erweiterung bestehender Kindergärten
  • verlässliche, längere und flexiblere Öffnungszeiten in den Kindergärten
  • die Verringerung des Betreuungsausfalls in den Ferien (mehr Notgruppen) und durch Brückentage
  • die Unterstützung alternativer Kindergärten, zum Beispiel Waldorf- oder Waldkindergärten
  • bessere Ganztagsbetreuung mit Kontrolle der Qualitätsstandards
  • die Schaffung von ausreichend inklusiven Plätzen
  • die regelmäßige Fortbildung des Personals, auch in der Tagespflege
Jugendliche

Die Stadt soll bis zum Schulabschluss und darüber hinaus attraktiv zum Leben Dafür brauchen Jugendliche Freiräume. Sie haben eigene Interessen und das Recht auf ihre eigene Kultur und Lebensweise.

Dabei wollen wir sie unterstützen, mit:

  • der Einrichtung von Jugendräumen und selbstverwalteten Jugendtreffs in den Stadtteilen
  • dem Erhalt und dem Ausbau von Kinderspiel- und Bolzplätzen
  • der Schaffung eines zentralen Kinder- und Jugendplatzes
  • Flächen zur individuellen Freizeitgestaltung
  • der Sicherung des Jugend– und Bürgerzentrums in Köttingen sowie der Jugendberatung Mobile
  • der Unterstützung der Jugendarbeit in Organisationen und Vereinen
  • der Ansiedlung einer Diskothek, eines Clubs für Jugendliche
  • der Einsetzung eines Kinder- und Jugendbeirates für Erftstadt
  • einem angemessenen Etat im Haushalt für Jugendarbeit
Familien

Das Familienbild ist einem steten Wandel unterworfen. Jede Familienform hat ihre eigenen Bedürfnisse. Dem muss die Familienpolitik gerecht werden. Sie berührt fast alle Handlungsfelder. Wir setzen uns dafür ein, dass das Erftstädter Bündnis für Familien wiederbelebt wird.

Besonders wichtig sind:

  • familiengerechte Wohnungen, auch für Großfamilien und Alleinerziehende
  • gute Kindergärten
  • gute Schulen
  • bedarfsgerechte Betreuung für Kinder
  • Ferienspiele- und Stadtranderholung
  • gute innerstädtische Verbindungen mit Bus und Bahn
  • Einführung eines Familienpasses
  • ein starker Frauenbeirat
Ältere

Vier von zehn Erftstädterinnen und Erftstädtern sind 60 Jahre und älter, Tendenz steigend. Ein großer Teil unseres Kultur- und Vereinsleben ist ohne das Engagement von Seniorinnen und Senioren undenkbar. Aber viele brauchen auch unsere Unterstützung. Der Seniorenbeirat bringt viele Anregungen in die politische Diskussion ein.

Wir sind für:

  • einen starken Seniorenbeirat
  • die Unterstützung alternativer Wohn – und Lebensformen, zum Beispiel Mehrgenerationenhäuser oder Seniorenwohngemeinschaften
  • den barrierefreien Umbau von öffentlichen Einrichtungen, von der Haltestelle bis zum Verwaltungsgebäude
  • speziell für Seniorinnen und Senioren geeignete Kurse der VHS.
  • die Förderung generationenübergreifender Projekte, zum Beispiel Pflegeheime neben Kindergärten bauen
  • die Sicherung wohnortnaher Versorgung
  • die aktive Wohnraumberatung für ältere Menschen, die in ihrer Wohnung bleiben wollen
  • eine regelmäßige Seniorenbefragung
  • ausreichend seniorengerechte, bezahlbare Wohnungen in den Ortsteilen
  • die Einführung eines Senioren-Navigators
Gesundheit und Pflege

Unser Marien-Hospital in Frauenthal ermöglicht eine ortsnahe Krankenhausversorgung. Das angeschlossene Facharztzentrum ist ein wichtiger Baustein zur gesundheitlichen Versorgung. Die Ansiedlung einer Portalpraxis und die Rückkehr zum alten hausärztlichen Notdienst sind für uns Maßnahmen zur weiteren Sicherung der gesundheitlichen Versorgung.

Zentrale Ziele einer kommunalen Gesundheitspolitik sind für uns:

  • ortsnahe Hausarztpraxen
  • eine breite fachärztliche Versorgung
  • ortsnahe Apotheken, auch für den Notfall
  • ein breites Angebot der Gesundheitspflege, wie zum Beispiel Physiotherapeuten, Logopäden und Hebammen
  • Unterstützung von gesundheitsvorsorgenden und -erhaltenden Maßnahmen

Das Angebot an Pflegeplätzen ist Erftstadt hinkt hinter dem Bedarf her. Wir fordern seit Jahren ein kommunales Pflegekonzept für Erftstadt. Es soll unseren Pflegebedürftigen eine gute Versorgung bei freier Wahl, ob zuhause oder stationär, ermöglichen. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die Unterstützung und Schulung pflegender Angehöriger.

Erforderlich sind:

  • mehr Angebote in der Häuslichen Pflege
  • mehr Kurzzeitpflegeplätze
  • mehr wohnortnahe stationäre Pflegeplätze
  • mehr Tagespflegeplätze
  • mehr altengerechte Wohnungen
  • mehr Wohnungen im „Betreuten Wohnen“
  • die Einrichtung spezialisierter Wohngruppen, wie etwa für Demenzkranke
  • die Ansiedlung einer Pflegeschule
  • die Unterstützung des Hospizvereins Erftstadt